Blue Flower

Jul 19

MTB-Triathlon in Müllrose

Erste Plätze haben wir ja nicht oft zu vermelden. Aber es gab wieder mal einen Sieger. Unser Sportfreund Siegfried Grums hat folgendes zu berichten:

 

"Nach 2 Jahren Pause hatte ich diesen Sommerspaß mal wieder mitgemacht und mein Ziel war durchzuhalten und mindestens einen ersten Platz, was vollumfänglich gelungen ist."

Jun 22

Tollenseseelauf

  1. Juni 2016 - 26. Neubrandenburger Tollensesee-Lauf, der Härteste im Norden

 

Die Laufgruppe Borussia Friedrichsfelde wurde beim Staffelmarathon vertreten durch Ingo Radecker, Beate Valle Pancer, Jürgen Hornig und Annette Kokoschko. Beate hat den Staffelstart gerettet, da sie kurzfristig für Katrin Bromber, die leider verletzungsbedingt nicht teilnehmen konnte, eingesprungen ist. Danke an dieser Stelle an Beate! Gute Genesung an Katrin. Der Marathon als Einzeldisziplin wurde von Birgit Mohr (Möhrchen) gelaufen.

Die Anreise erfolgte an dem völlig verregneten Freitag, es war „Land unter“ angesagt. Die Startunterlagen wurden von Ingo und Birgit abgeholt und ein erster Eindruck vom Ort des Geschehens konnte schon einmal gewonnen werden.  Nach gemeinsamen Abendessen in der Altstadt und der Begrüßung von Jürgen sowie der organisatorischen Absprachen für den Samstag hofften wir nunmehr auf besseres Wetter für den nächsten Tag. Unser Hotel (Jahnke Hotel) lag in unmittelbarer Nähe zum Start/Ziel-Bereich, das war schon mal eine gute Ausgangsposition.

Der Samstag präsentierte sich mit dem perfekten Laufwetter, sonnig, ab und an ein Wölkchen bei knappen 20°C. Nach dem Frühstück – Birgit, Jürgen, Ingo und Marlies – hat sich die gesamte Mannschaft  - hinzugestoßen sind Annette und Beate - um 8:30 Uhr beim Meldebüro getroffen. Die Startnummern, Chips und wichtige Hinweise zum Kleidertransport, Shuttle, zur Strecke und zu den Wechseln wurden ausgehändigt bzw. ausgetauscht. Die Stimmung stieg merklich, alle waren gut gelaunt. Endlich geht es los!!!

Die Staffelläufer 2 (Beate)  und 3 (Jürgen) wurden von Ingo und Birgit zum Shuttle gebracht und mit allen guten Wünschen verabschiedet. Annette, unsere vierte Staffelläuferin, wurde von ihrem Mann zum dritten Staffelwechsel gefahren. Dann war es Zeit für Ingo und Birgit sich im Start einzureihen. Um 10:00 Uhr war der Start für den Marathon und den Staffelmarathon, eingeleitet mit einem ordentlichen Böllerschuss.  Ingo und Möhrchen (Birgit) sind gut vom Start weggekommen. 

Möhrchen hat die Staffel sehr gut nach den Laufprofilen zusammengestellt. Ingo mit seinen langen Beinen konnte sich auf der „Sprintstrecke“ von 8,1 km nach Klein Nemerow beweisen. Beate mit ihrem Heimvorteil hatte die längste und vielleicht auch härteste Strecke von 13,4 km nach Hohenzieritz zu meistern. Als Dritter ging Jürgen an den Start. Die Strecke von 10,2 km mit dem Auf und Ab nach Alt Rehse war für ihn wie maßgeschneidert. Mit Kontinuität brachte Annette den letzten Abschnitt der Staffel von 10,5 km, der es auch noch einmal richtig in sich hatte, erfolgreich ins Ziel nach Neubrandenburg. Hier wurde sie von Ingo und Jürgen empfangen und alle drei sind gemeinsam, glücklich und zufrieden mit einer Gesamtzeit vom 3:59:48 h ins Ziel gekommen. Die Borussen-Staffel ist somit unter vier Stunden und trocken ins Ziel gekommen, denn kurz nach Zieldurchlauf öffneten sich die „Schleusen“ und es gab einen mächtigen Regenschauer.  

Für Möhrchen konnten wir zu diesem Zeitpunkt nur hoffen, dass sie von dem Regenschauer nicht betroffen war.  Möhrchen ist den Marathon in 4:39:06 gelaufen.  

Während die Borussen ihr Adrenalin rund um den Tollensesee ausschütteten, hat sich Marlies ein wenig in Neubrandenburg umgesehen und einige Impressionen auf einer Stadtführung eingefangen.

Es war ein super Laufwochenende mit toller Stimmung und einer klasse Organisation vom Veranstalter.

 

Marlies Radecker

    

 

 

 

Jun 7

Big 25 Berlin 2016

Da ich in der letzten Zeit nicht ganz so fit war, ist das mein erster Lauf in diesem Jahr.

  1. Mai, Start um 10 Uhr, Gerhard und ich sind die 10 km Strecke gelaufen.

Das war jetzt auch schon mein dritter Lauf ins Olympiastadion. Das Wetter war relativ frisch und naß. Ich habe Glück gehabt, da ich, bevor der Regen kam, im Ziel war.

Unter 92 Teilnehmern in der M60 habe ich den Sprung auf das Podest geschafft, silber.

Viele Grüße

Ingo Radecker

 

Mai 24

Rennsteiglauf 2016

Wieder nahmen einige Mitglieder unserer Laufgruppe an diesem traditionellen Event im Thüringer Wald teil und wie man sieht, auch wieder mit einem Treppenerfolg für Dr. Udo Bauermeister. Hier schon mal einige Bilder.

Textliche Äußerungen kommen dazu später.

Schon vorab: Lieber Udo - Herzlichen Glückwunsch zu Deinem 40. Rennsteiglauf - eine tolle Leistung in hoher Kontinuität.

Mai 16

Fahrradtour Himmelfahrt 2016

  

Himmelfahrt:     5. Mai 2016 - Fahrradtour

Abfahrt :             DB -  Ostbahnhof 07:45 h nach Lübben

Fahrradtour:      Lübben, Alt Zauche, Straupitz, Burg, Lübbenau - 58 km

Rückfahrt:          DB - Lübbenau nach Berlin - Lichtenberg

 

Wie in jedem Jahr tourt die Borussen - Laufgruppe am Himmelfahrtstag mit dem Rad durch Berlin oder Brandenburg. Am 9. April wurde die Fahrradstrecke vom Organisator Hartmut Böhm und Jürgen Stark abgefahren. Zum ersten Mal lag die Verantwortung für die Fahrt bei Hartmut. Jahrelang wurde die Radtour von Siegmund Büttner organisiert. ( 2015 aus dem Verein ausgeschieden).

Hartmut hat es gleich mit einer Panne erwischt, aber ohne sein Verschulden. Die DB hat den Zug nicht vom Ostbahnhof abfahren lassen, sondern wir mussten wieder zurück nach Lichtenberg. Also rein in die S - Bahn und in S - Bahngeschwindigkeit zurück. Und wir haben den Zug in Lichtenberg tatsächlich noch erreicht. Der Zug war mit Fahrrädern vollgestopft, das war uns aber egal. In Lübben angekommen haben wir dann eine Stunde am Bahnhof auf den nächsten Zug gewartet, denn Jürgen Hornig hatte den ersten Zug nicht mehr geschafft. Gaby hatte den Kontakt zu Jürgen per Handy abgeklärt. Also mit einer Stunde Verspätung wurde die Radtour nun gestartet. Die Stimmung war aber trotzdem nicht getrübt.

Hier nun die Strecke in der Übersicht; von Burg sind wir dann über Leipe /Lehde nach Lübbenau gefahren

 

 

Vom Bahnhof Lübben fuhren wir durch einen Park, um den Einstieg für die Tor zu beginnen. Dabei sind wir etwas zuweit nach links gefahren und mussten noch einmal Kontakt zu einem freundlichen Bürger aus Lübben aufnehmen. Aber dann rollte es durch eine Gartenanlage, vorbei an einem schönen Gasthaus mit den ersten Gästen. Wir überquerten eine hölzerne Brücke, überquerten noch 2 Querstraßen, dann bogen wir an der Tankstelle links in die herrliche Spreewaldlandschaft ein. In Alt Zauche sind wir gegen 10:40h angekommem und kehrten in der Hafenschenke nach 16 km ein.Dort haben wir gefrühstückt. Die Hafenschenke war schon gut besucht, man konnte natürlich reichlich Getränke und verschiedene Köstlichkeiten zu sich nehmen.

Eine kurze Auswahl; Grillwurst, Plinse, Bockwurst, Bratkartoffeln mit Sülze, Soljanka,Kuchen, Kaffee usw. , usw..

Nach der Stärkung ging es dann um 11:30h weiter nach Straupitz. Alle waren guter Dinge und noch fit. Straupitz wurde gegen 12:05h beim Kilometerstand 27 erreicht. Leider war die sehenswerte Kirche geschlossen. Trotzdem trübte das nicht unsere Stimmung, denn das nächste Highlight war die Holländerwindmühle in Straupitz. Die Mühle ist noch heute in Betrieb und konnte gegen eine Gebühr besichtigt  werden. Nach einer halben Stunde fuhren wir dann weiter in Richtung Burg - Dorf.
Den Hafen von Burg haben wir gegen 13:25h erreicht. Zirka 40km lagen nun hinter uns! Es war fast kein durchkommen zur Gaststätte, - Menschenmassen und Fahrräder versperrten uns manchmal den Weg. Aber alle Bürger waren guter Laune, es war eine fröhliche Stimmung. Unsere Plätze in der Gaststätte waren ja reserviert. Das Essen war bereits im Vorfeld per Speisekarte ausgesucht und bestellt. Birgit bat der Kellnerin folgendes dem Koch mitzuteilen: Das Essen hat unsere Erwartungen übertroffen, herzlichen Dank an den Koch!!

Gestärkt ging es dann gegen 14:35h an die letzte Etappe nach Lübbenau über Leipe / Lehde. Ein wunderschöner Weg mit vielen Holzbrücken und starkem Personen und Fahrradverkehr an diesem Tag. Leipe erreichten wir bei einem Kilometerstand von 40.

Und weiter ging es nun in Richtung Lehde. Kurz vor Lehde kehren wir nochmals im Gasthaus Bludnik ein. Das war früher eine alte Scheune und mit viel Liebe zum Detail wurde daraus ein Gasthaus. Es wurde nochmals geschlemmert was das Gasthaus zu bieten hatte. Gegen16:50h ging es dann weiter nach Lehde. Von weitem hörte man schon die fröhliche Stimmung der Gäste. Zuvor mussten aber noch zwei Brücken überquert werden. Die Räder mussten über die Brücken getragen werden -und das nach gutem Essen und ca. 50 km. Also, in Lehde war sprichwörtlich der Teufel los. Menschenmassen wo man  hinschaute. In Lehde haben wir das Fahrrad fast bis zum Ortsausgang geschoben. Nun noch den Hafen von Lübbenau einen Besuch abstatten und dann ging es zum Bahnhof -Lübbenau. Den Bahnhof erreichten wir gegen 17:15h -und der Zug nach Wittenberge (R2)über Berlin-Lichtenberg fuhr um 17:20h ab. Gegen 18:11h waren wir dann in Lichtenberg. Die Rückfahrt mit dem Zug gestaltete sich besser als die Hinfahrt. Der Zug war mit den Fahrrädern zu dieser Zeit nicht so überfüllt.Ein schöner Tag mit viel Sonne und neuen Eindrücken ging zu Ende. Unser  Dank gilt Hartmut Böhm für die Organisation der Radtour.

Zusammenfassung von Sehenswürdigkeiten

Lübben: Schlossinsel mit dem Schloss, die Paul - Gerhardt - Kirche; 17. Jahrhundert, Lübbener Hain mit einem alten Restauwald

Alt Zauche: Kahnfährhafen am Hochwald, Briesener Badesee, neugotische Bachsteinkirche, Kerzenmanufaktur in Neu Zauche

Straupitz: Schinkelkirche 19. Jahrhundert, Holländerwindmühle - Dreifachwindmühle, Kornspeicher, Schloss der Familie Houwald mit Park

Burg: Bismarckturm, Weidenburg, Spreewaldtherme, Salzgrotte, Heimatstube

Und nun zum Schluss noch einige Fotos 

  Bahnhof Lübben

   Hafenschänke Alt Rauche

  Straupitz Schinkelkirche

   Burg Gaststätte "Hafeneck"

 

  

Unsere Berichterstatter - Vielen Dank an Marlis und Jürgen Stark