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100 km Kienbaum / Grünheide am 20.03.2010 Ein Bericht von Gabi Lipfert
zum 30. Mal fand dieses traditionsreiche Rennen im Bundesleistungszentrum Kienbaum statt, dass wieder unter der Regie von Gert Schlarbaum hervorragend organisiert war. Eckart Broy machte, wie auch schon in den letzten Jahren, den “Stadion”- Sprecher.
Neben den 100 km standen als Wettbewerb noch die 50 km und die Marathondistanz auf dem Programm.
Ich habe mich für den 100 - Kilometer- Lauf eingeschrieben. Nicht, weil ich irgendwie die Hoffnung hätte diese Distanz überhaupt und noch im Zeitlimit zu schaffen, sondern einfach zu Trainingszwecken, um mich auszuprobieren. Außerdem hat dieser Lauf eine tolle Atmosphäre und man wird bestens verpflegt und motiviert. Obwohl Runden rennen (Es ist ein 5 -Kilometer- Rundkurs) so gar nicht mein Ding ist, stört es mich bei diesem Rennen gar nicht.
Um 06.30 Uhr starteten die 100 Kilometer - und 50 Kilometerläufer gemeinsam. Ich reite mich am Ende des Feldes ein und lief einen Kilometerschnitt von knapp 7 min/ km.



Es lief für mich besser als ich erwartet hatte. Das Niesel- Wetter störte mich gar nicht. Nachdem ich 40 km recht gut bewältigt hatte, beschloss ich die 50 km auf jeden Fall noch voll zu machen und dann von Runde zu Runde zu entscheiden. Nach 50 km, die ich nach 6:06 h erreichte, waren meine Beine dann aber recht schwer und schmerzten. Ich ließ mir an den Verpflegungspunkten immer mehr Zeit und dehnte mich, in der Hoffnung, dass es dann wieder besser ging. Als ich unterwegs dann merkte, dass ich einen Kilometerschnitt hatte, der einem Walkingtempo nahe kam, beschloss ich eigentlich bei 60 km aufzuhören. Aber Ecki Broy, der Sprecher, motivierte mich zum Weitermachen. Ich bin ja kein Freund vom Gehen oder größeren Pausen, aber einige Läufer hatten mit unterwegs berichtet, dass es bei ihnen geholfen hat. So probierte ich es mal mit einer Pause und setzte mich sogar hin. Aber, mir wurde bald kalt und und ich war auch zu diesem “Test” nicht richtig motiviert. Die 100 km würde ich , falls ich mich nach einer längeren Pause super erholen würde, eh nicht mehr im Zeitlimit schaffen. Außerdem glaubte ich auch nicht an eine Erholung und war mir meiner Grenzen schon bewusst.
So brach ich doch recht bald wieder auf und absolvierte die für mich letzte Runde nochmal in einem recht ordentlichen 7min- Schnitt. Nach 65 km beendete ich das Rennen in 08:27h.

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