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Ein Bericht von Birgit Mohr
Es ist der 26. September und heute werde ich das erste Mal beim Berlin-Marathon dabei sein. Schon oft habe ich den Läufer/Innen zugejubelt und ein bisschen wehmütig ihre Leistungen bewundert. Nun bin ich selbst dabei - bei meinem zweiten Marathon. Ich will das Ziel erreichen und vielleicht ein bisschen schneller sein, als beim meinem ersten Lauf in Gera.
Es ist ein prächtiges Gefühl, mit der Laufgruppe vom SC Borussia Friedrichsfelde am Start zu stehen. Es motiviert, es begeistert, es macht Spaß. Diesmal sind dabei Gabi Lipfert, Hartmut Böhm - der Ehrenläufer bei seinem 21. Start, Gerhard Trebbin, Frank Lehnert, unsere liebe Lauffreundin Claudia und ich. Anette, eine unserer begeisterten Läuferinnen ist leider nicht dabei. Sie ist ernstlich krank und kann einen solchen Start einfach nicht riskieren. Aber Martin Nierodt, ihr Freund, wird sie erfolgreich vertreten. Er ist irgendwo im riesigen Starterblock und er wird den Lauf mit einer Zeit von 4:29:03 h beenden. Herzlichen Glückwunsch!!!
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Nun steht unsere Gruppe am Start; es regnet und es ist recht kühl. Regenschutz ist willkommen. Gabi, unsere Extremläuferin mit unglaublicher Ausdauer und Stehvermögen läuft uns allen davon. Sie hat ein Ziel und wird es nur knapp verfehlen. Sie ist in sehr guter Form; wir sind gespannt auf ihr Ergebnis beim Brocken - Marathon, den sie in wenigen Wochen in Angriff nehmen wird. Bevor ich mich geschüttelt und gerüttelt habe, ist sie weg. Claudia hatte einige kleine Probleme in der Vorbereitung und will lieber etwas vorsichtiger beginnen. Gut so!! Und unsere Männer, die alle in der AK 60 und darüber starten, sind sowieso nur zu bewundern. Wenn ich in dieser Altersklasse einen Marathon schaffe, falle ich wahrscheinlich vor mir selber auf die Knie. Also laufe ich inmitten des riesigen Starterfeldes, vor mir Gabi, irgendwo an anderer Position unsere Läufer/Innen. Der Regen lässt nach und hört irgendwann ganz auf. Das ist schon ganz angenehm, das kühle Wetter ansonsten eher positiv. Es ist wesentlich entspannter, so zu laufen, als beim Hitze-30km-Lauf in Schwerin.
Die Stimmung am Rande ist richtig mächtig gut. Bei gutem Wetter soll sie noch besser sein, das ist fast kaum zu glauben. Die Zuschauer jubeln uns zu, rufen uns beim Namen; die Musikertruppen sind wahrscheinlich stärker beansprucht als wir. Es ist ein tolles Gefühl und schon ein Privileg, hier zu laufen. Ich bin begeistert und danke der Berliner Morgenpost, bei der ich einen Startplatz gewonnen habe. Sonst wäre ich gar nicht hier. Und es ist einfach nur ein tolles Gefühl, ein toller Lauf, eine wunderbare begeisternde Atmosphäre und eine riesige Inspiration. Insgesamt läuft es recht gut, es macht Spaß, auch wenn es am Anfang und dann irgendwann später schon weh tut. Am Kilometer 25 weiß ich, dass ich ins Ziel kommen werde. Ich bin begeistert, ich bin motiviert und ich werde schneller sein, als in Gera. Und ich weiß jetzt schon, es wird nicht mein letzter Marathon sein, wenn ich gesund bleibe.
Alle unserer Läufer/innen erreichen das Ziel. Gabi ist von uns die Erste, sie ist total begeistert über ihre Zielzeit, mit der sie 40 sec unter ihrer bisherigen Bestzeit von 2004 blieb,. dann komme ich und bin genauso total begeistert über das Ziel und die Zeit und danach kommen die anderen vier. Claudia hat auch eine persönliche Bestzeit geschafft und ist, glaube ich, am allerglücklichsten von uns allen. Herzlichen Glückwunsch an alle und natürlich ganz besonders an unsere Männer.
Und wie immer vielen Dank an diejenigen, die den Lauf erst möglich gemacht haben und an die vielen vielen begeisterten Zuschauer, Musiker usw. Ein besonders Dankeschön geht hier an unsere Lauffreunde Bernd, Jochen und Alfred , die trotz des Regenwetters an die Strecke gekommen sind und uns, wie jedes Jahr, angefeuert haben.
So wurde der 37. Berlin - Marathon wieder zu einem großen Erlebnis. Wir werden wohl das eine oder andere Mal wiederkommen.
Unsere Ergebnisse:
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Gabi Lipfert
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4:18:09
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Birgit Mohr
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4:21:56
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Frank Lehnert
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4:44:05
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Hartmut Böhm
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5:56:24
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Gerhard Trebbin
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6:07:51
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