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Rennsteiglauf 2010

38. GutsMuths- Rennsteiglauf am 08.Mai 2010

 Ein Bericht von Gabi Lipfert

 Der Rennsteiglauf ist ein fester Termin in meinen Laufkalender. Nicht umsonst gehört er ja schon seit Jahren zu den Top 10 der schönsten und beliebtesten Laufveranstaltungen. 14400 Läufer und Wanderer gingen insgesamt über die 10 Strecken an diesem Wochenende an den Start.

 Unsere Laufgruppe Borussia - Friedrichsfelde war mit 6 Läufern und 1 Wanderer vertreten. Auf der Marathonstrecke starteten Udo Bauermeister, Bert Hofmann und Gabi Lipfert. Den Halbmarathon liefen Jan Meghari, Achim Schemel und Eugen Werner. Hartmut Böhm konnte aus gesundheitlichen Gründen nicht laufen und vergnügte sich deshalb mit Sylvia Gericke und Andreas Lipfert auf der 17 km-Familienwanderung.

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 Seit 4 Jahren haben wir im Nachbarort von Schmiedefeld im Cafe Bohn ein sehr schönes Quartier. Die Wirtin veranstaltet am Vorabend des Laufes, für alle dort untergebrachten Läufer, eine tolle Nudelparty. Am Morgen gibt es dann für jeden, ob um 2 Uhr, 5 Uhr oder später, leckeres Frühstück, bevor es dann zum organisierten Bustransfer zum jeweiligen Startort geht. Das tolle ist, dass der Bus in unserem Ort hält und uns somit das leichte Gedrängel in Schmiedefeld erspart bleibt.

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 Nachdem es am Freitag noch geregnet hatte, war es zum Start trocken und es schien die Sonne.

Die Temperaturen fand ich als angenehm kühl. Für Bert war es heute sein erster Rennsteiglauf und er war recht aufgeregt. Vor allem weil er zum Ziel hatte, unter 4h zu bleiben. Er reihte sich deshalb beim Start, zusammen mit Udo, gleich in der 2. Reihe ein. Für alle dann immer wieder ein Erlebnis die Rituale unmittelbar vor dem Start! Alle singen unter Schunkeln das Rennsteiglied und anschließend den Schneewalzer, über einen der knatternde Hubschrauber mit der Fernsehkamera…, dann geht es los!

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 Für mich sollte mein 6. Rennsteiglauf ein Test- und Trainingslauf für Biel in 5 Wochen sein, wo ich dann meinen ersten 100ér bestreiten möchte. Es ging mir heute weniger um eine tolle Zeit, als um ein gutes Laufgefühl und Spaß bis zum Schluss. Ich hatte jedoch die letzten Wochen gut trainiert und auch ein paar Kilos verloren, So merkte ich schon auf den ersten Flachkilometern, dass es gut lief. Große Freude hatte ich wieder auf  der abschüssigen Straße bis zur ersten Verpflegung bei Kilometer 6, die ich sprintend zurücklegte. Auf den folgenden Flachstrecken und Anstiegen lief ich dann nach Gefühl, in einem für mich Wohlfühltempo, das aber auf der Geraden noch deutlich unter 7 min/km lag. Die Anstiege bereiteten mir gar keine Probleme. Bis etwa Kilometer 31 meisterte ich alle laufend, danach gab es etwa 3 steilere Passagen, die ich auch ging.

Ich bin es mit der Zeit auch gewohnt, dass ich auf den geraden Strecken und Anstiegen wieder von denen überholt werde, an denen ich vorher bergab vorbeigesprintet bin.

 Großen Spaß machen mir immer die Verpflegungsstellen. Vor allem Masserberg und Neustadt.

Auch wenn ich dort nicht lange verweilte, beflügelt dort die gute Stimmung mit Musik und Trubel und leckerem Haferschleim.

 Masserberg kam für mich überraschend schnell. In der nach Masserberg kommenden, engen Schlucht hinunter, musste man zwar auch wieder anstehen, aber es ging zügiger als sonst. Vor allem war es entgegen der Befürchtungen trocken. Dass ich gut in Form war, merkte ich auf der langen Straße hinauf nach Neustadt. Ich lief zwar langsam aber wie eine Maschine, im lockeren Trab ohne spürbaren Kräfteverlust. In Neustadt bei Kilometer 29 war ich mir sicher, dass hier nichts mehr „anbrennt“. Nur noch eine mittlere Trainingseinheit! Bei Kilometer 39 gab ich dann Andreas per Handy Bescheid, dass ich unterwegs bin und er den Fotoapparat in Position bringen kann. Die letzten Kilometer hinunter nach Schmiedefeld und der 1 km lange Anstieg hinauf ins Stadion waren nur noch Freude und Emotion. So leicht kam ich diesen Anstieg noch nie hoch! Als ich die Ziellinie überquerte traute ich meinen Augen kaum- 04:53:48 h! Unter 5h! Da lief ich den gesamten Marathon im absoluten Wohlfühltempo und (nebenbei) kommt eine für mich so gute Zeit heraus.

 Im Ziel konnte ich mich dann über die guten Ergebnisse meiner Mannschaftskameraden freuen.
Bert hatte es geschafft und war mit einer Zeit von 03:57:15h unter 4h geblieben. Udo belegte mit seiner Zeit von 04:04:53h  den 4. Platz in der AK M65 und verfehlte das Treppchen nur ganz knapp und Jan erzielte mit einer Zeit von 01:57:02 h über die Halbmarathonstrecke eine neue Bestzeit. Achim schaffte den Halbmarathon in 02:03:33 h und Eugen in 02:44:53h. Für Eugen war  dieser Lauf ein Jubiläumslauf. Er nahm zum  25.Mal an einem Rennsteiglauf teil.

 Ausklang findet die Laufveranstaltung traditionell abends im Festzelt mit Tanz und Schunkeln auf Tischen und Bänken, bei Rennsteiglied und Schneewalzer…

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 Bis zum nächsten Jahr !!!!!!!!!!!

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