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26. Schweriner Fünf-Seen-Lauf am 03.07.2010
Laufbericht von Birgit Mohr
Seit einigen Monaten bin ich Mitglied im SC Borussia Friedrichsfelde. Ich wurde richtig lieb und unkompliziert in die Laufgruppe aufgenommen und freue mich, nun auch zum Sportclub zu gehören. Endlich muss ich nicht mehr alleine durch die Gegend laufen.
Also bleibt es nicht aus, dass ich nun auch einmal einen Laufbericht für die geneigte Leserschaft schreibe. Ich berichte über den 5-Seen-Lauf in Schwerin. Wir hatten uns dort mit einer recht großen Gruppe angemeldet. Zur Auswahl standen 10 km, 15 km oder 30 km Lauf oder wandern.
Für den 15 km-Lauf hatten sich Udo Baumeister, Klaus Hopf und Jürgen Stark entschieden. Udo und Jürgen nahmen zum 26. Mal in Folge an dieser Laufveranstaltung teil.
Im Wanderschritt marschierten diese Strecke Birgit Hopf, Hartmut Böhm, Andreas Lipfert, Sylvia Gericke und noch viele Lauffreunde um die Laufgruppe herum.
Auf die 30 km- Laufstrecke gingen Gabi Lipfert, Ingo Zimmermann, Achim Schemel, Jan Meghari und ich.


Die Anfahrt war für mich geradezu luxuriös als Fahrgast bei Gabi und Andreas in einem richtig feinen Auto. Und ich musste nicht selber fahren!! So kam ich also topp entspannt in Schwerin an. Bereits bei unserer Ankunft in der Früh schien die Sonne auf das Prächtigste. Alle schlüpften in schattige Bereiche und versuchten, ihren Flüssigkeitshaushalt aufzubauen. Nun ja, das Wetter bei um die 35 °C war schon ein Schmankerl für die Läufer/Innen.
Trotzdem gingen eine Menge Laufbegeisterte an den Start. Schon bei den 10 km war richtig Betrieb und auch die 30 km waren gut besucht. Kurz nach 10:00 Uhr ging es für uns los. Die Sonne schien wunderprächtig, der Blick auf das Schweriner Schloss gleich am Anfang war ein echtes highlight. Zu diesem Zeitpunkt konnte ich diesen Anblick auch noch richtig genießen. Mit den abgeschrubbten Kilometern wurde es ein bisschen schwerer. Die Strecke ist wirklich wunderschön und allen Lauffreunden /Lauffreundinnen zu empfehlen. Die Wärme oder besser Hitze hat uns aber doch nicht verschont, obwohl - zum Glück - ein großer Teil der Strecke im Schatten verläuft. Ich hatte meine Wunschzeit gleich am Anfang zu Grabe getragen und wollte erst einmal der Temperatur widerstehen. Insgesamt lief das auch recht gut, obwohl meine Beine schon nach 20 km schwer wurden. Ich hatte wirklich schon bessere Lauftage. Es war auch keiner meiner Lauffreunde zum Abjammern bzw. Wiederaufbauen da. Der schnelle Ingo war gleich am Start über alle Berge, Jan war auch auf und davon und Gabi, Claudia und Achim waren irgendwo hinter mir. Also selber durchkämpfen. Aber wie ich feststellen konnte, war für die Hitze nicht nur für mich eine besondere Herausforderung. Irgendwo bei km 12 taumelte vor uns eine junge Frau, konnte sich nicht mehr aufrecht halten und wir mussten quasi erste Hilfe leisten. Zum Glück war die Läuferin nicht ohnmächtig, wir konnten ihr Energie in flüssiger und fester Form geben und so kam sie wieder zu sich. Das war schon ein besonderes Ereignis für mich, so etwas habe ich das erste Mal erlebt. Ich trabte also weiter. Bei km 24 an einem Verpflegungspunkt - ich fühlte mich gerade richtig Hitze-Lauf-einsam – schlug es mir plötzlich auf die Schulter und … zu meiner großen Freude war Jan plötzlich da. Ich glaube, auch er war recht froh, dass wir ein Stück zusammen laufen konnten. An km 25 schlugen wir uns in die Hände und waren uns einig: es geht bis ins Ziel. Und es ging; wie übrigens bei allen Teilnehmern aus unserer Laufgruppe. Alle haben der Reihe nach das Ziel erreicht und wurden herzlich erwartet und begrüßt.
Und nun eine besonderes Wort zu den Veranstaltern und zu den Laufstrecke - Gastgebern aus Schwerin. Danke für die vielen Verpflegungspunkte, die Getränke, Bananen, Zitronen, Salz usw., für die vielen Betreuer an diesen Stellen, die Streckenposten, die Samariter, Sanitäter und alle, die sich für uns so viel Zeit genommen haben. Je länger die Strecke, umso mehr haben wir uns auf die Wasserstellen gefreut und sie auch gebraucht. Richtig super fand ich die vielen Wasserwannen und Duschen, die die Schweriner für uns aufgebaut hatten. Gerade in der zweiten Hälfte des Laufes war jeder neue Schwapp für den Schwamm ein Hochgenuss. Den Schwamm haben wir übrigens von den Veranstaltern bekommen, eine prima Idee. Manch einer hat sich auch gleich becherweise mit dem Wasser übergossen.
Gegen Ende der Strecke kommt noch einmal ein richtig ekeliger (zum Glück kurzer) Anstieg. Auf dem Zenit dieses Hügels stand ein Ehepaar und hatte Wasser für uns hinauf geschleppt - wie lieb! Überhaupt wurde es zum Schluss noch einmal richtig schön. Eine Menge Zuschauer standen da und klatschten uns über die letzten Meter.
Also insgesamt eine neue Erfahrung, ein schöner Lauf und für mich ganz sicher nicht der Letzte.
Die Rückfahrt verlief dank unserer erstklassigen Chauffeure dann so zügig, dass ich noch die zweite Halbzeit im Achtelfinale Deutschland – Argentinien sehen konnte. Ich setzte mich hin und es fielen die Tore als hätte unsere Mannschaft nur darauf gewartet – wie prächtig!
Ergebnisse:
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Name
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Zeit
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Strecke
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Ingo Zimmermann
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02:46:13
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30 km
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Birgit Mohr
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03:01:25
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30 km
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Gabi Lipfert
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03:12:54
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30 km
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Jan Meghari
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03:17:21
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30 km
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Achim Schemel
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03:21:46
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30 km
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Udo Bauermeister
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01:21:00
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15 km
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Klaus Hopf
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01:36:05
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15 km
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Jürgen Stark
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01:54:04
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15 km
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Birgit Hopf
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02:23:16
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15 km wandern
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Hartmut Böhm
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02:23:16
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15 km wandern
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Andreas Lipfert
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02:30:11
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15 km wandern
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Sylvia Gericke
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02:30:11
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15 km wandern
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