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Weißenseer Crosslauf des Weißenseer SV „Rot – Weiß“ e.V. am 04.12.2011
Ein Bericht von Gabi Lipfert
Meine ersten läuferischen Erfahrungen und Erfolge sammelte ich als Schulkind bei Crossläufen rund um den Faulen See in Berlin-Weißensee. Diese emotional schönen Erinnerungen veranlassten mich am Crosslauf des Weißenseer Sportverein Rot-Weiß teilzunehmen, der am 2. Adventssonntag statt fand. Da Crossläufe eine empfohlene Form des Wintertrainings sind starteten von unserer Laufgruppe Borussia Friedrichsfelde auch noch Doreen Körber, Annette Kokoschko, Claudia Stephan und Bert Hofmann. Somit waren wir als Sportverein Borussia - Friedrichsfelde bei diesem eher kleinerem Starterfeld über 12 km, prozentual recht gut vertreten.
Vor dem Start war ich jedoch maßlos enttäuscht und frustriert über die Streckenführung. Ich war der Annahme, die Laufstrecke führt wie früher (vor 40 Jahren)durch den Wald, um den Faulen See herum. Das war jedoch nicht der Fall. Es sollten 8 Runden im großen Bogen um das Stadion und die Fußballplätze, über Wiesen gelaufen werden. Nicht sehr romantisch! Naja, nun waren wir aber schon mal hier und so gabs kein zurück. Dafür war die Organisation und Durchführung dieser Veranstaltung prima und erinnerte mich an früher. Vor unserem 12 Kilometer-Lauf starteten zahlreiche Altersklassenläufe für Kinder und Jugendliche über 1km und 1,5 km sowie ein 3 km-Lauf. Auch bei unserem Lauf sollte es eine Altersklassenwertung mit Pokal und Medaillen geben. Alle Teilnehmer erhielten außerdem nach Zieldurchlauf einen großen Schokoladenweihnachtsmann.
Das Teilnehmerfeld über den 12 Kilometer-Lauf war mit ca. 60 Teilnehmern nicht sehr groß und auch nicht mit „Volkssportlern“ bestückt. Das wurde mir kurz nach dem Start sofort bewusst und deutlich gemacht, als ich dem Feld im 05:30 min/km- Schnitt hinterherlief. Für mich war das mein Maximaltempo was zum Saisonhöhepunkt und mir durchgängig auch wohl auch nur bis 5 Kilometer möglich ist. So sah ich den Lauf für mich als erstes hartes Tempotraining für die kommende Saison an. Irgend wann gab ich die „ rote Laterne“ auch noch an einen anderen Läufer ab, was mir aber nicht wirklich wichtig war. Viel mehr freute ich mich aber über die klasse Leistungen meiner Sportfreunde Bert, Claudia, Doreen und Annette die ein schnelles Tempo hinlegten und weit enteilt waren.
Bert war sogar so gut drauf, dass er versehentlich gleich eine Runde mehr lief.
Am Ende konnten wir uns alle über einen Platz auf dem Treppchen in der Altersklassenwertung freuen und das auch mit guten bis sehr guten zeitlichen Ergebnissen.


 
 
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