Blue Flower


Wieder nahmen einige Mitglieder unserer Laufgruppe an diesem traditionellen Event im Thüringer Wald teil und wie man sieht, auch wieder mit einem Treppenerfolg für Dr. Udo Bauermeister. Hier schon mal einige Bilder.

Textliche Äußerungen kommen dazu später.

Schon vorab: Lieber Udo - Herzlichen Glückwunsch zu Deinem 40. Rennsteiglauf - eine tolle Leistung in hoher Kontinuität.

  

Himmelfahrt:     5. Mai 2016 - Fahrradtour

Abfahrt :             DB -  Ostbahnhof 07:45 h nach Lübben

Fahrradtour:      Lübben, Alt Zauche, Straupitz, Burg, Lübbenau - 58 km

Rückfahrt:          DB - Lübbenau nach Berlin - Lichtenberg

 

Wie in jedem Jahr tourt die Borussen - Laufgruppe am Himmelfahrtstag mit dem Rad durch Berlin oder Brandenburg. Am 9. April wurde die Fahrradstrecke vom Organisator Hartmut Böhm und Jürgen Stark abgefahren. Zum ersten Mal lag die Verantwortung für die Fahrt bei Hartmut. Jahrelang wurde die Radtour von Siegmund Büttner organisiert. ( 2015 aus dem Verein ausgeschieden).

Hartmut hat es gleich mit einer Panne erwischt, aber ohne sein Verschulden. Die DB hat den Zug nicht vom Ostbahnhof abfahren lassen, sondern wir mussten wieder zurück nach Lichtenberg. Also rein in die S - Bahn und in S - Bahngeschwindigkeit zurück. Und wir haben den Zug in Lichtenberg tatsächlich noch erreicht. Der Zug war mit Fahrrädern vollgestopft, das war uns aber egal. In Lübben angekommen haben wir dann eine Stunde am Bahnhof auf den nächsten Zug gewartet, denn Jürgen Hornig hatte den ersten Zug nicht mehr geschafft. Gaby hatte den Kontakt zu Jürgen per Handy abgeklärt. Also mit einer Stunde Verspätung wurde die Radtour nun gestartet. Die Stimmung war aber trotzdem nicht getrübt.

Hier nun die Strecke in der Übersicht; von Burg sind wir dann über Leipe /Lehde nach Lübbenau gefahren

 

 

Vom Bahnhof Lübben fuhren wir durch einen Park, um den Einstieg für die Tor zu beginnen. Dabei sind wir etwas zuweit nach links gefahren und mussten noch einmal Kontakt zu einem freundlichen Bürger aus Lübben aufnehmen. Aber dann rollte es durch eine Gartenanlage, vorbei an einem schönen Gasthaus mit den ersten Gästen. Wir überquerten eine hölzerne Brücke, überquerten noch 2 Querstraßen, dann bogen wir an der Tankstelle links in die herrliche Spreewaldlandschaft ein. In Alt Zauche sind wir gegen 10:40h angekommem und kehrten in der Hafenschenke nach 16 km ein.Dort haben wir gefrühstückt. Die Hafenschenke war schon gut besucht, man konnte natürlich reichlich Getränke und verschiedene Köstlichkeiten zu sich nehmen.

Eine kurze Auswahl; Grillwurst, Plinse, Bockwurst, Bratkartoffeln mit Sülze, Soljanka,Kuchen, Kaffee usw. , usw..

Nach der Stärkung ging es dann um 11:30h weiter nach Straupitz. Alle waren guter Dinge und noch fit. Straupitz wurde gegen 12:05h beim Kilometerstand 27 erreicht. Leider war die sehenswerte Kirche geschlossen. Trotzdem trübte das nicht unsere Stimmung, denn das nächste Highlight war die Holländerwindmühle in Straupitz. Die Mühle ist noch heute in Betrieb und konnte gegen eine Gebühr besichtigt  werden. Nach einer halben Stunde fuhren wir dann weiter in Richtung Burg - Dorf.
Den Hafen von Burg haben wir gegen 13:25h erreicht. Zirka 40km lagen nun hinter uns! Es war fast kein durchkommen zur Gaststätte, - Menschenmassen und Fahrräder versperrten uns manchmal den Weg. Aber alle Bürger waren guter Laune, es war eine fröhliche Stimmung. Unsere Plätze in der Gaststätte waren ja reserviert. Das Essen war bereits im Vorfeld per Speisekarte ausgesucht und bestellt. Birgit bat der Kellnerin folgendes dem Koch mitzuteilen: Das Essen hat unsere Erwartungen übertroffen, herzlichen Dank an den Koch!!

Gestärkt ging es dann gegen 14:35h an die letzte Etappe nach Lübbenau über Leipe / Lehde. Ein wunderschöner Weg mit vielen Holzbrücken und starkem Personen und Fahrradverkehr an diesem Tag. Leipe erreichten wir bei einem Kilometerstand von 40.

Und weiter ging es nun in Richtung Lehde. Kurz vor Lehde kehren wir nochmals im Gasthaus Bludnik ein. Das war früher eine alte Scheune und mit viel Liebe zum Detail wurde daraus ein Gasthaus. Es wurde nochmals geschlemmert was das Gasthaus zu bieten hatte. Gegen16:50h ging es dann weiter nach Lehde. Von weitem hörte man schon die fröhliche Stimmung der Gäste. Zuvor mussten aber noch zwei Brücken überquert werden. Die Räder mussten über die Brücken getragen werden -und das nach gutem Essen und ca. 50 km. Also, in Lehde war sprichwörtlich der Teufel los. Menschenmassen wo man  hinschaute. In Lehde haben wir das Fahrrad fast bis zum Ortsausgang geschoben. Nun noch den Hafen von Lübbenau einen Besuch abstatten und dann ging es zum Bahnhof -Lübbenau. Den Bahnhof erreichten wir gegen 17:15h -und der Zug nach Wittenberge (R2)über Berlin-Lichtenberg fuhr um 17:20h ab. Gegen 18:11h waren wir dann in Lichtenberg. Die Rückfahrt mit dem Zug gestaltete sich besser als die Hinfahrt. Der Zug war mit den Fahrrädern zu dieser Zeit nicht so überfüllt.Ein schöner Tag mit viel Sonne und neuen Eindrücken ging zu Ende. Unser  Dank gilt Hartmut Böhm für die Organisation der Radtour.

Zusammenfassung von Sehenswürdigkeiten

Lübben: Schlossinsel mit dem Schloss, die Paul - Gerhardt - Kirche; 17. Jahrhundert, Lübbener Hain mit einem alten Restauwald

Alt Zauche: Kahnfährhafen am Hochwald, Briesener Badesee, neugotische Bachsteinkirche, Kerzenmanufaktur in Neu Zauche

Straupitz: Schinkelkirche 19. Jahrhundert, Holländerwindmühle - Dreifachwindmühle, Kornspeicher, Schloss der Familie Houwald mit Park

Burg: Bismarckturm, Weidenburg, Spreewaldtherme, Salzgrotte, Heimatstube

Und nun zum Schluss noch einige Fotos 

  Bahnhof Lübben

   Hafenschänke Alt Rauche

  Straupitz Schinkelkirche

   Burg Gaststätte "Hafeneck"

 

  

Unsere Berichterstatter - Vielen Dank an Marlis und Jürgen Stark

Auch in diesem Jahr nahmen aus unserer Laufgruppe wieder einige Läufer und Walker am Baasee-Lauf teil. Bei sehr schönem Wetter (wie so oft) wurde die anspruchsvolle Bergstrecke bewältigt. Und, wie man sieht, haben es euch einige aufs Treppchen geschafft. Ich selbst musste mich allerdings kurzfristig und überraschend einem Wasserschaden widmen.

 

 

 

Auch in diesem Jahr fand am 1. Mai wieder das Stadionsportfest des SC Borussia statt. Bei bestem Wetter startete unsere Laufgruppe traditionell die Borussia-Meile, eine Laufstrecke im Stadion für große und kleine Läufer.

Wie man sieht, kam die Veranstaltung gut an. Alle hatten ihren Spaß.

 

 

Wie in jedem Jahr hat sich ein Teil der Laufgruppe am 1. Mai nach dem Stadionsportfest wieder in Bad Freienwalde zum Baasee-Lauf getroffen.

Es waren natürlich noch mehr anwesend, aber die Walker und Wanderer sind schon früher losgelaufen.

Das Wetter war traditionell schön und die Laufstrecke diesmal nicht so trocken, wie sonst manchmal. Ich selbst bin den ersten Wettkampf seit einigen Jahren wieder gelaufen und war über meine Zeit von 1:18 über die 15km sehr zufrieden. Nicht vergleichbar mit den Zeiten vor 15 Jahren, aber man wird ja nicht jünger. Die andere Zeiten liegen mir nicht genau vor, da eine Ergebnisliste in dieser Form nicht veröffentlicht wird. Wir können es aber noch nachtragen.

Eines steht aber fest, die komplette untere Reihe auf dem Bild stand auf dem Treppchen.

Herzlichen Glückwunsch an alle Sieger und wir sehen uns sicher im nächsten Jahr wieder an diesem Ort.

Klaus

3-Talsperren-Marathonam 15. September 2012 in und um Eibenstock

berichtet von Birgit Mohr

Wenn man sich im Internet die Präsentation für diese Veranstaltung ansieht, findet man folgenden Satz:  „Die anspruchsvolle aber gleichzeitig landschaftlich einmalig schöne Strecke führt über Waldwege und asphaltierte Straßen und stellte für alle Aktiven eine große Herausforderung dar.“

Diese Beschreibung stimmt ganz und gar.

Den 3-Talsperren- Marathon in Eibenstock hatte ich nicht lange geplant. Ich stieß im Internet auf diesen Lauf und wusste, den will ich laufen.  Also nach dem gelungenen und richtig schönen Etappen-lauf im Elbsandsteingebirge noch ein paar ordentliche  Trainingsläufe und dann ab ins Erzgebirge.  In Eibenstock wird bei diesem Event nicht nur der Marathon angeboten, man kann auch einen Halben laufen oder 8 km. Und außerdem gibt es am gleichen Tag drei Radrennen, über 100 km, 50 km und 30 km.  Schon in der Ausschreibung steht: „nicht für Rennräder geeignet“. Auch das stimmt ganz und gar.

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Und so kam ich also am Freitag, einen Tag vor dem Lauf, im Erzgebirge an, verbrachte eine ganz  gute Nacht und  machte mich am Samstag in der Früh auf den Weg zum Start. Und dort wuselte es von Autos …. mit Mountainbikes beladen - auf dem Dach, hinten drauf, innen drin …. Räder wohin man blickte.  Die Radler fuhren sich warm und ich guckte zu. Was für ein Anblick, was für ein Sound!! Ich habe gute Laufschuhe, ein schönes Rennrad und auch schon zwei Schwimmbadekappen. Aber nach 20 Minuten wusste ich: Ich brauche ein solches bike! Ansonsten bin ich absolut unvollkommen. Nun, zwischenzeitlich hat mein Geist sich erholt und ich habe mir kein Mountainbike gekauft, denn schließlich habe ich gute Laufschuhe, ein schönes …und…. Aber man sollte nie nie sagen.

Vor den Marathonis starteten die 100 km- und die 50 km-Radler. Da ging schon die Post ab. Und dann waren wir dran. Noch am Start begegnete ich ein paar netten Läufern, die nur so schwärmten von der Strecke. Man konnte also gespannt sein. Das Streckenprofil im Internet verspricht aber auch gehörige Anstrengung und so war es auch. Nach einem kurzen Abstieg (der für mich absolut keine Erholung ist), geht es so ungefähr  16 oder 17 km fast nur bergauf, zum Teil so steil, dass ich gehen musste. Keine Zeit, sich frei zu laufen, keine Chance auf Erholung. Meine Beine waren schwer und blieben es. Aber die Bewohner dort sind richtig richtig gut. Bei km 7 geht es recht steil, ich war gera-de mit einer Berlinerin unterwegs und rief den Leuten zu, dass wir Flachländer bei diesem Steilstück gehen dürften. Einer rief zurück: „Noch könnt Ihr lachen!“ Er hatte nicht ganz Unrecht. Mitten im Wald dann Wimpelketten und bunt angeputzte Leute, die nur für uns jubelten. An anderer Stelle zwei Autos, alle Türen auf und ein Heidenlärm. Darum zwei Familien nur für uns. Danke danke an dies lieben Zuschauer.

Ich kämpfte mich also über die Strecke, irgendwo ein Schild: „höchster Punkt“, klasse nur es  geht weiter runter und rauf. Auf der ersten Hälfte kommt die erste Talsperre Carlsfeld. Extra für uns saßen bei den Talsperren die zuständigen Leute, haben das Tor aufgeschlossen und warteten und warteten bis alle durch waren.  Auf Halbmarathondistanz war ich schon recht platt, danach wird es – zum Glück – leichter. Die km wurden rücklaufend angezeigt, das fand ich ganz angenehm – das geht so schön dem Ziel zu. Verpflegungsstellen gab es reichlich mit Iso, Cola, Wasser, Tee, Schleim, Früchteriegel (mundgerecht), Obst, Traubenzucker – was da wieder alles dankenswerterweise in den Wald gekarrt wurde –  einfach Spitze. Dazu wurde jede Verpflegung rechtzeitig angezeigt und gleichzeitig die Distanz bis zur Nächsten - richtig richtig gut.

Ich lief also mit schweren Beinen durch eine schöne Landschaft zur nächsten Talsperre Sosa. Bei jeder Talsperre läuft man auf die Staumauer zu und hat einen richtig guten Blick auf das gesamte Gebiet.  Es geht durch Wald in schöner Landschaft, es ist wahrlich ein besonderer Lauf!!! Die dritte Talsperre Eibenstock kommt 4 km vor dem Ziel. Ich war lange allein und weit hinten unterwegs. Auf einmal rannten eine Menge Männer an mir vorbei – Wo haben die denn die Kraft auf einmal her?  Schließlich wurde mir klar, das sind die Halbmarathonis. Und so war ich nicht mehr so einsam. Aber ich war so so müde, die Beine taten weh. Zum Glück half der Schleim richtig gut – schön lauwarm und trinkgeeignet – der hat mich gerettet.   An der letzten Talsperre verharrte ich kurz, blickte die Mauer hinunter und auf der anderen Seite auf den glänzenden See. Das ist schon außergewöhnlich, zumal man sonst gar nicht so auf die Mauern kommt. Alles nur für uns – und ich war so müde. Die letzten km gehen wieder nur hoch, das wusste ich und es war eine Kämpferei. Ich schaffte es schließlich noch unter 5 h – und weil wieder einmal sehr wenig Frauen am Start waren, kam ich in meiner AK als Dritte ins Ziel. Das brachte mir eine wunderschöne (Erinnerungs)-Medaille ein. Das ist wirklich schön.

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Nach einiger Erholung bin ich dann noch nach Berlin zurück gefahren, tief beeindruckt von diesem für mich schweren und so schönen Lauf. Und nun will ich wie immer schauen, was als Nächstes kommt und meine Sammlung an besonderen und schönen Erinnerungen erweitert.

 

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Mein Lauf über die Köhlbrandbrücke in Hamburg

Ein Bericht von Annette Kokoschko

 Zum Tag der Deutschen Einheit zog es mich mal wieder nach Hamburg.

Zwar steckte mir noch der Berlin-Marathon in den Knochen, aber dennoch wollte ich unbedingt diesen Lauf über die imposante Brücke wagen.

12 km bei einer Steigung von mehr als 14 Prozent und dies gleich zweimal, nämlich einmal hin und wieder zurück, dies wollte ich als kleinen Test für die Rügenbrücke ausprobieren.

Mit dem Linienbus Berlin-Hamburg ging es morgens um 7 Uhr nach Hamburg. Ein herrlicher Sonnenaufgang begleitete meine Fahrt in den Tag. Pünktlich um 10 Uhr traf ich in Hamburg ein und fuhr mit der S 3 weiter Richtung Veddel. Von dort marschierte ich allerdings glatte 3 km ins Startgebiet. Kein Shuttle stand für die Läufer zur Verfügung.

Ja….so ist das im Norden. Hart aber herzlich.

Im Startbereich herrschte reges Treiben. Im Umkleidezelt traf ich nette Mädels aus Wedel, die ich vom Blankeneser Heldenlauf kannte. Auch ihnen fiel die Entscheidung schwer, was frau anziehen sollte. Es herrschte ein eisiger Wind und irgendwie waren wir wohl alle von der Sonne irritiert.

Der Moderator des Rahmenprogramms formulierte es so:“….es is n‘ bisschen frisch im Gesicht….., aber wenigstens regnet es nicht“.

Alles eine Frage der Betrachtung …… na klar.

Ich entschied mich für ein Langarmshirt und Buff auf den Kopf und marschierte zum Start…..und war mir nicht sicher, ob das eine gute Entscheidung war.

Aber als der Startschuss fiel und wir uns in Bewegung setzen, spürte ich die Kälte kaum noch. Ein lockerer Kilometer nahezu eben ging es im Hafenbereich entlang und dann ging es schon los mit der Brücke und dem langgezogenen Anstieg…… und was ich völlig unterschätzt hatte…..auch mit dem Wind.

Ich lief und schaute auf die verschiedenen Ausblicke, die immer schöner wurden, je höher man auf die Brücke kam……und ärgerte mich, das ich mein Handy nicht dabei hatte, um Schnappschüsse zu machen.

Der Wind peitschte extrem, aber irgendwie versuchte ich mich immer abzulenken und dies gelang mir auch ganz gut. Ich dachte vor allem daran, dass es gleich etwas abwärts gehen müsste und somit das Laufen leichter fallen müsste. Aber dem war nicht so.

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Lauf mal bergab bei starkem Gegenwind. Ich war komplett irritiert und völlig fasziniert von den Fotografen, die sich in der Mitte auf die Leitplanken an die Masten drückten , um so schöne Fotos von den Läufern schießen zu können.

Bei Kilometer 5,5 ging es einmal kurz von der Brücke runter und eine extra Schleife musste absolviert werden. Das war Balsam für meine Beine. Doch dann ging es zurück auf die Brücke in die Gegenrichtung – also das gleiche Procedere nochmal retour.

Ich hatte auf der Rücktour das Gefühl, dass der Wind nochmal zugelegt hatte und stemmte mich mit aller Kraft dagegen. Lief ich abwärts gerade eben noch einen 6er Schnitt, so schaffte ich es nun gerade mal mit einem 7:30er Schnitt vorwärts zu kommen. In Windspitzen war es sogar ein 7:50er Schnitt. Viele um mich herum walkten und verschafften sich bei einem kurzen Foto-Stop eine kurze Verschnaufpause.

Ich lief, wenn auch langsam, immer weiter und motivierte mich selbst mit dem Gedanken, dass der höchste Punkt der Brücke bestimmt bald geschafft ist.

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Als ich ihn erreicht hatte, rollte eine Freudenträne über meine Wange und ich versuchte einfach nur noch locker weiterzulaufen. Abwärts zu laufen, sich dem Wind entgegen zu stemmen und das Gefühl zu haben, doch nicht wirklich vom Fleck zu kommen, war schon irgendwie eine völlig neue Erfahrung für mich.

Das Ziel erreichte ich bei 01:19 h und war überglücklich, es geschafft zu haben. Von 4200 Läufern landete ich auf Platz 842 und sogar auf Platz 71 in meiner AK.